Einfach besser schwimmen.

Bewegst du dich nur oder trainierst du schon?

Du trainierst seit Tage, Wochen und Monaten. Du schwitzt, strampelst und keuchst im Training und dazwischen liest du Bücher und Blogs, schaust Videos und versuchst irgendwie, hinter das Geheimnis zu kommen. Trotzdem geht bei deinem Training nichts weiter. Deine Motivation sinkt schön langsam gegen Null und du fragst dich nur noch: Was mach ich da eigentlich? Und warum tue ich mir das an? Dabei kann die Lösung ganz einfach sein.  
Zuerst sollten wir mal klären, was du unter Training denn genau verstehst. Viele gehen ja einfach trainieren, weil es zur Gewohnheit wurde. Sie wissen nicht mal genau, warum bzw. was sie damit eigentlich bezwecken. Und wundern sich, warum nichts weiter geht. Ein bisschen Abnehmen vielleicht, oder fitter werden. Das sind für mich weder Ziele, noch ist es Training was da gemacht wird. Es ist bestenfalls ein nettes Bewegungstreffen mit Freunden.
Dagegen ist nichts einzuwenden wenn das mein Ziel ist. Bin ich jedoch mit dem Ergebnis unzufrieden, dann sollte ich an meinem Training etwas ändern. 
Ich halte mich wenn es um Training geht an folgende Definition:

 „Sportliches Training ist ein gesteuerter Prozess, der auf systematischer Planung, Ausführung und Evaluierung basiert und nachhaltige Ziele verfolgt. Durch Training kann die individuelle Leistungsfähigkeit gesteigert, erhalten und wiedergewonnen werden.“

Diese etwas sperrige, aber schon vereinfachte Definition bedeutet nichts anderes, als Training als langfristige Entwicklung zu sehen. Dabei hilft es, das Ziel vor Augen zu haben, auf das man hinarbeiten. Dafür musst du das Ziel erstmal kennen und greifbar machen. Und dann ein Projekt aufsetzen, das Ziel zu erreichen. Training ist also nichts anderes wie Projektmanagement. Das Projekt bist du selbst, bzw. dein Körper. Wenden wir also die Methoden des Projektmanagements im Training an. Setzen wir uns ein SMARTes Ziel!
  • Spezifisch: Warum trainieren wir? Welches Ergebnis wollen wir erreichen? Dieses Wunschziel sollte genau beschrieben werden.
  • Messbar: Das Ziel muss messbar sein. Nur dann kann ich wissen, ob ich es auch erreicht habe und vor allem, wo ich jetzt stehe.
  • Ambitioniert: Das Ziel muss eine Herausforderung darstellen. Es darf nicht zu einfach sein, aber auch nicht unerreichbar weit weg. Wie eine Karotte vor der Nase: wenn ich mich anstrenge, schaffe ich es, aber ich muss etwas dafür tun. Würde das Ziel ohne besondere Anstrengung erreichbar sein, dann ist es nicht ambitioniert.
  • Realistisch: Ähnlich wie ambitioniert sollte das Ziel auch realistisch sein. Es sollte nicht zu hoch angesetzt werden. Olympiasieger im Marathon wäre kein realistisches Ziel.
  • Terminiert: Bis wann soll das Ziel erreicht sein? Dieser Termin muss realistisch und ambitioniert sein. Weder zu nah, noch zu weit in der Zukunft.

Um also ein Training aufzusetzen, dass dich deinem Ziel näher bringt musst du eine klare Vorstellung davon haben:

"ein bisschen abnehmen" --> Ich werde am 28.2.20xx um 5kg leichter sein wie jetzt.
"ein bisschen fitter werden" --> Von heute an in zwei Monaten (am 15.1.20xx) werde ich den Fussweg ins Büro in 10 Minuten schaffen (statt jetzt 12 Minuten).

Das klingt doch gleich ganz anders, oder? Formuliere deine Ziele am besten gleich so, als hättest du sie schon umgesetzt. Das macht sie noch greifbarer.

Tipp: Das Ziel aufschreiben und dort aufhängen, wo man es möglichst oft sieht, z.B. an der Kühlschranktüre, am Schlüsselboard, an der Pinnwand, als Hintergrundbild am Computer oder Handy, etc. hilft dabei, fokussiert zu bleiben.

Zusatztipp: Erzähle möglichst vielen Leuten von deinem Vorhaben. Das erhöht den inneren Druck, auch wirklich am Ziel zu arbeiten, da du dich gegenüber allen Leuten erklären musst, wenn du aufgibst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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